Wie fängt ein Neuling an?

 

Im Allgemeinen geben hier die Zielsetzung und die finanziellen Möglichkeiten die Vorgaben an.

+ Zucht als Investment oder einer Investment-Gruppe.

+ Umsteigung auf einen landwirtschaftlichen Betrieb.

+ Milchwirtschaft auf das neue Standbein Alpakas.

+ Freude an diesen Tieren, am Landleben, als Erholung und Ausgleich.

+ Ernsthaftes Investment in die Zukunft, oftmals mit dem Einsatz des gesamten Kapitals oder dem   Ersparten.

+ Anwachsen einer kleinen, eigenen Herde mit dem Ziel, eine gewisses Nebeneinkommen zu erzielen, sowie die Steigerung der Qualität der eigenen Herde im Lauf der Zeit zu verbessern.


Hierbei gilt u.a. als Kriterium die immer feinere Wollfaser, der schönere Crimp.

+ Haupterwerb durch Handel mit Alpakas, z.B. Import.

 

Mit wie vielen Alpakas-Tieren sollte man anfangen?

Man sollte nie mit einem Pärchen anfangen, da Alpaka-Hengste mehrere Stuten benötigen.

 

Eine Möglichkeit wäre mit 2 bis 3 Stuten zu beginnen, wenn möglich mit Jungtieren, die aus sozialem Gefüge einer gemeinsamen Herde stammen. So ist es leichter, ihre eigene Herde zu bilden. Eine tragende Stute aus dem Heimatbestand könnte dabei die Funktion des Leittieres aufnehmen. Es ist auch möglich, Jungtiere mit ein oder zwei führenden älteren Stuten einleben zu lassen. Wenn eine Herde im Sozialverband lebte, ist es für ältere Tiere immer ein Problem sich umzugewöhnen. Das ist dann nur möglich, wenn mehrere bekannte Stuten zusammen umgestellt werden. Dies ist besonders zu beachten, um Schaden vorzubeugen.



Eine andere Haltungsform ist, wenn man in der Zucht auf Massenhaltung geht. So versucht man günstige Tiere zu erwerben. Die Qualität der Herde wird dann durch excellente Hengste verbessert. Diese Methode ist für viele die einzige Möglichkeit. Sie braucht Zeit: Vorteil, der Züchter hat durch die selbst gezüchteten Alpakas durchgreifende Kenntnisse, was deren Vererbung und Gesundheit betrifft.

Wenn großes Kapital zum Einsatz kommt, treiben die Investoren Handel mit Importen. Dazu gehören weitgreifende Kenntnisse über die tiermedizinische Zustände in den Ursprungsländern, um in erster Linie die Einschleppung latenter Infektionen in die Käuferbestände zu vermeiden.
Hier sind manche Erreger noch unbekannt, also folglich dann auch noch keine Impfstoffe vorhanden. Ein Pluspunkt dabei ist die Verbesserung der Zuchten, wenn nur gute herausragende Tiere importiert werden.

Suchen Sie dort Ihre Tiere aus, wo Sie Vertrauen haben und Ihnen die Sicherheit geboten wird, dass Ihnen, wenn Sie Hilfe brauchen, diese vom Züchter und seinem Betrieb immer gewährt wird.

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© Marlene Jung